Mimi Corden-Lloyd 2026
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Mimi Corden-Lloyd: Wie der Vater, so die Tochter

veröffentlicht am 24. Februar 2026

 

Mimi Corden-Lloyd ist eine aufstrebende Größe in der Londoner Amateur-Laufszene und setzt die Familientradition von harter Arbeit und schnellen Zeiten fort.

Mimi die Kilometer-Maschine.

Es ist leicht, Mimi Corden-Lloyd zu entdecken, wie sie sich durch Pendler, widerwillige Jogger und ein Meer von Lime-Bikes im Londoner Battersea Park schlängelt. Scheinbar immun gegen die Schwerkraft, die alle um sie herum auf den Asphalt zieht, gleitet sie über den Boden und schneidet wie ein Messer durch Butter durch die morgendliche Menschenmenge.

Als sie ihren Lauf beendet hat und wir uns zu einem Gespräch hinsetzen, ist sie immer noch voller Energie. Lebhaft und selbstbewusst freut sie sich darauf, über ihr Lieblingsthema zu sprechen: Laufen.

„Wenn du meine Freunde bitten würdedt, mich als Sportlerin zu beschreiben, würden sie wohl sagen, dass ich ein bisschen eine Kilometer-Maschine bin“, lacht Mimi. Sie versucht nicht, die Einschätzung ihrer Freunde zu leugnen.

Als eine der schnellsten Amateurläuferinnen Londons ist Mimi niemand, der gerne vorgibt, ohne Anstrengung dorthin gekommen zu sein, wo sie jetzt ist, und einfach nur dank ihres gottgegebenen Talents die Rangliste erklommen zu haben. Sie ist stolz auf die harte Arbeit, die nötig war, um dorthin zu gelangen, wo sie heute ist: eine Halbmarathonläuferin mit einer Zeit von 77 Minuten und einer 10-km-Zeit von 34:52, die regelmäßig bei Rennen in der britischen Hauptstadt ganz vorne mitläuft.

Eine Frau läuft durch einen Park mit großen Bäumen.Eine Frau läuft durch einen Park mit großen Bäumen.

Mimi während ihres morgendlichen Laufs im Londoner Battersea Park.

Laufen war ihre Grundlage.

Harte Arbeit ist das, womit Mimi aufgewachsen ist.

„Uns wurde wirklich eingetrichtert, dass man harte Arbeit leisten muss, um etwas Gutes zu erreichen.“

Mimi stammt aus einer Militärfamilie, sowohl ihr Vater als auch ihr Onkel dienten in der Armee, sodass sie ihre Kindheit damit verbrachte, von Land zu Land zu ziehen, sieben insgesamt.

Als die Familie zurück nach Großbritannien zog, ermutigte ihr Vater, selbst Marathonläufer, Mimi, an Crosslauf-Wettkämpfen ihrer Schule teilzunehmen. Sie zeigte sofort ihr natürliches Talent und schloss sich dem Verein City of York an, wo Dave Paver ihr Trainer wurde. Sie liebte den chaotischen, schmerzhaften, immer harten, manchmal aber auch beflügelnden Crosslauf.

„Was mir daran gefiel, war wohl die Entschlossenheit“, erklärt sie. „Es gibt nichts Schöneres als die Stille beim Laufen durch die Natur, wenn man nur seinen Atem, seine Schritte und die Menschen um sich herum hört, die ebenfalls hart arbeiten.“

Aufgrund der Arbeit ihres Vaters waren Training und Wettkämpfe unregelmäßig, aber sie hatte etwas gefunden, das sie liebte. Als sie Jahre später nach London zog, um ihre Karriere zu starten, war Laufen ihre Grundlage.

„London ist riesig, und als ich hierherkam, war ich lange Zeit überwältigt, bis ich mich endlich eingelebt hatte. Das gelang mir, indem ich mich wieder der Laufgemeinschaft anschloss.“

Porträt einer Läuferin in hochleistungsfähiger Laufbekleidung.Porträt einer Läuferin in hochleistungsfähiger Laufbekleidung.

Mimi hat früh gelernt: Harte Arbeit zahlt sich aus.

Eine Läuferin läuft durch einen Park.Eine Läuferin läuft durch einen Park.

Der Wiedereinstieg in die Laufgemeinschaft half ihr, sich in London einzuleben.

Sag dir selbst: ‚Ich kann das.‘ Dann kannst du es auch.

Manche Läufer:innen lassen sich von ihrem Körper leiten, ihr körperliches Potenzial treibt ihren Geist an, andere werden von der Kraft ihres Geistes vorangetrieben, ihr Körper lernt, mitzuhalten. Mimi scheint zu Letzteren zu gehören. Sie ist eine Läuferin, die viel über das Laufen nachdenkt.

„Ich glaube, um gut im Laufen zu sein, muss man vor allem wissen, dass man seine Grenzen weit überschreiten und trotzdem erfolgreich sein kann, aber auch in der Lage sein, nett mit sich selbst zu sprechen“, erklärt sie. „Es geht weniger um Mantras, sondern eher darum, mir selbst zu sagen, dass ich es schaffen kann. Und jedes Mal, wenn ich das tue, schaffe ich es auch.“

Diese Überzeugung wurde auf die Probe gestellt, als sie 2024 den London-Marathon lief. Bei ihrem zweiten Marathon fühlte sie sich bereit für etwas Besonderes und wollte vor allem das Familienerbe fortsetzen.

„Es wurde immer angenommen, dass ich gut im Marathonlaufen sein würde, weil mein Vater und vor ihm sein Vater das auch waren. Mein Großvater fiel im Krieg, und obwohl ich ihn nie kennengelernt habe, sind die Geschichten darüber, wie er gelaufen ist, eine Verbindung zwischen uns, die für mich mein ganzes Leben lang unglaublich bedeutsam war.“

Nach einem erfolgreichen Trainingsblock wusste sie, dass ihr Körper zu einer bahnbrechenden Leistung fähig war, aber dieses Selbstvertrauen trieb sie über die Grenze.

„Ich kam bis auf etwa 36 Kilometer und brach dann zusammen, direkt vor den Augen meiner Mutter, was sehr schwer für mich war. Ich hatte etwa einen Kilometer zuvor angehalten und war irgendwie an den Rand der Böschung gefallen. Ich erinnere mich nur noch daran, dass sich eine Frau zu mir hinunterbeugte und fragte: ‚Möchtest du ein Percy Pig? ‘ Das ist ein Gummibärchen. Und ich antwortete: ‚Nein, dafür ist es längst zu spät!‘“

Nachdem ihre Beine zum ersten Mal nachgegeben hatten, stand sie wieder auf und versuchte weiterzulaufen, obwohl ihre Sicht verschwamm und ihre Schritte unsicher wurden, aber als sie zum zweiten Mal stürzte, wusste sie, dass es vorbei war.

Ein leistungsstarker Laufschuh in leuchtenden Farben im Fokus.Ein leistungsstarker Laufschuh in leuchtenden Farben im Fokus.

Der CEP OMNISPEED BOWTECH Laufschuh unterstützt Mimi beim Laufen mit Geschwindigkeit und Stabilität.

Porträt einer Läuferin in hochleistungsfähiger Laufbekleidung.Porträt einer Läuferin in hochleistungsfähiger Laufbekleidung.

Beim Laufen lässt sich Mimi eher von ihrem Kopf als von ihrem Körper leiten.

Kraft aus Rückschlägen schöpfen.

Anfangs war Mimi am Boden zerstört, aber rückblickend erkennt sie, dass dies ein entscheidender Moment in ihrer Laufkarriere war. Sie lernte, dass ein Marathon etwas ganz anderes ist. Man kann ein Rennen dieser Länge nicht mit voller Kraft laufen, sondern braucht Geduld, Kontrolle und gesunden Respekt. Aber wichtiger als die Lektionen in Sachen Training und Taktik war für sie die Lektion über das Scheitern.

„Wenn man sich selbst antreibt, muss man manchmal auch mit Rückschlägen rechnen, und Rückschläge gibt es überall. Ich glaube, wenn man eine gesunde Einstellung zu diesem Prozess hat, wird man in dem, was man erreichen will, viel erfolgreicher sein.“

Es scheint, als wäre der Marathon wie geschaffen für Mimi, da es dabei vor allem auf Ausdauer ankommt, aber sie liebt die kürzeren Distanzen, den scharfen, stechenden Schmerz eines 5-km- und 10-km-Laufs. Zu Beginn unseres Gesprächs erklärte sie scherzhaft, dass sie den Marathon hasst, aber wie so viele Läufer zieht er sie immer wieder zurück in seinen Bann.

„Es gibt eine große Spannung zwischen Liebe und Hass“, gibt sie zu. „Es ist ein Gleichgewicht zwischen dem Verständnis, dass man etwas tun kann, das man liebt, aber man muss nicht ständig davon begeistert sein.“

Eine Läuferin läuft eine Allee entlang.Eine Läuferin läuft eine Allee entlang.

Zu lernen, mit Misserfolgen umzugehen, ist ein wichtiger Teil des Laufens.

Zwischen Druck und Leidenschaft zur Höchstform finden.

Es ist diese Verpflichtung, die Arbeit zu tun, auch wenn es kalt und dunkel ist und es in Strömen regnet, wie es in der britischen Hauptstadt so oft der Fall ist, die Mimi dorthin gebracht hat, wo sie heute ist. Sie läuft fast jeden Tag zweimal und absolviert bis zu vier harte Trainingseinheiten pro Woche, wobei sie ihre Laufleistung mit Crosstraining und Krafttraining kombiniert. All das muss sie neben ihrem stressigen Job in der Finanzbranche unterbringen, aber sie würde es nicht anders haben wollen.
 
„Ich denke, sie gleichen sich gegenseitig aus“, erklärt Mimi. „Ich könnte mich nicht nur auf eine Sache konzentrieren. Laufen und Arbeit fordern unterschiedliche Seiten von mir heraus, und diese Balance macht mich in beiden Bereichen besser. Die Disziplin, Belastbarkeit und Arbeitsmoral, die ich in dem einen Bereich aufbaue, übertrage ich direkt auf den anderen.“

Mimi hat eine echte Stahlhärte, die zum Vorschein kommt, wenn es Zeit ist, sich zu konzentrieren. Sie ist klug und witzig, unterhält sich vor dem Training immer fröhlich mit Freunden und Teamkollegen, aber sobald es losgeht, ändert sich ihr Verhalten und sie absolviert die Trainingseinheit mit kühler, bedächtiger Präzision.

Eine Läuferin öffnet ihre Laufjacke.Eine Läuferin öffnet ihre Laufjacke.

Das CORE RUN MERINO BASE LAYER SHIRT LS  und die CORE RUN THERMAL HYBRID JACKET halten Mimi warm während ihrer Laufeinheit.

Eine Läuferin wärmt sich für ihren nächstn Lauf auf.Eine Läuferin wärmt sich für ihren nächstn Lauf auf.

Für Mimi umfasst Laufen auch Crosstraining und Krafttraining.

Der Marathon ist dieser Sprung ins Ungewisse.

Im Dezember dieses Jahres wird sie sich wieder auf den Marathon konzentrieren. Die Angst ist da, aber auch die Aufregung. Sie gibt zu, dass dies die einzige Distanz ist, bei der sie Druck verspürt, zum Teil wegen ihres Wunsches, den Erwartungen ihrer Familie gerecht zu werden, aber auch wegen der Tatsache, dass eine Marathonzeit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Laufwelt wirklich Gewicht hat – jeder weiß, was sie bedeutet.

„Ich denke, einen Marathon gut zu laufen, ist eine der schwierigsten Aufgaben, die man sich vorstellen kann“, sagt Mimi. „Es ist ein Sprung ins Ungewisse. Und um gut zu sein, muss man diesen Sprung wagen und sich darauf einlassen. Man darf nicht zögern, man muss den ganzen Weg gehen.“

Mimi geht definitiv den ganzen Weg. Sie erklärt, dass sie sich zu Beginn des Jahres versprochen hat, all die kleinen Dinge richtig zu machen: Krafttraining, Schlaf, Ernährung, Crosstraining, und es ist klar, dass ein Versprechen, das sie sich selbst gegeben hat, in Stein gemeißelt ist.

Eine Läuferin dehnt die Innenseite ihres Oberschenkels.Eine Läuferin dehnt die Innenseite ihres Oberschenkels.

Fokus. Kontrolle. Hingabe.

Eine Läuferin in Bewegung.Eine Läuferin in Bewegung.

Der Marathon verlangt alles. Mimi ist bereit, alles zu geben.

42 km – die einzige Strecke, bei der sie wirklich Druck spürt.

Aber die wichtigste Arbeit wird in ihrem Kopf stattfinden, um ihren Körper davon zu überzeugen, ihr zu folgen.

„Ich denke, die Schwierigkeit beim Marathon besteht darin, dass die Trainingseinheiten zwar Spaß machen können, man aber mit seinem Körper auf eine Weise kämpft, wie es meiner Meinung nach in keinem anderen Bereich dieses Sports der Fall ist. Ich habe sicherlich meine Kämpfe mit meinem Körper gehabt und ich weiß, dass der Marathon alles offenbart, jede einzelne Schwäche und jeden einzelnen Teil von dir selbst.“

Zu akzeptieren, dass Laufen hart ist, ist für viele Läufer ein großer Teil des Kampfes. Mimi hat die seltene Fähigkeit, dies nicht nur zu akzeptieren, sondern es sogar zu begrüßen.

„Ich denke, man muss ein bisschen in Schmerzen aufgehen.“

Als Mimi sich auf den Weg macht und in die Londoner U-Bahn eintaucht, verschwindet sie in einem Wirbel aus Menschen. Anders als heute Morgen, als sie im Park gelaufen ist, wird sie von der Menge mitgerissen. Aber in wenigen Stunden wird sie wieder dabei sein und doppelt so viel im Fitnessstudio trainieren. Sobald sie in Bewegung ist, wird man sie nicht mehr übersehen können.

Eine Läuferin läuft entlang eines Wasserbeckens in einem Park.Eine Läuferin läuft entlang eines Wasserbeckens in einem Park.
Session für Session treibt sie sich selbst dazu an, ihr Ziel zu erreichen. Run Better.

UNSERE GESCHICHTE

CEP steht für hochwertige Sportausrüstung, die auf medizinischer Kompressionstechnologie basiert und speziell für Läufer:innen entwickelt wurde. Seit 2007 kombinieren wir jahrzehntelange Erfahrung aus der Medizintechnik mit innovativem Design, um Athlet:innen zu besserer Leistung, schnelleren Regenerationszeiten und weniger Verletzungen zu verhelfen. Entwickelt in Bayreuth von Expert:innen aus Wissenschaft, Technik und Sport – für alle, die beim Laufen das Beste aus sich herausholen wollen.

 

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