Korea Running
veröffentlicht am 23. Dezember 2025
Wir befinden uns in einer Phase, die von den Medien als „Koreanische Welle” bezeichnet wird.
Vor einigen Jahren war es noch selten, Menschen auf den Straßen von Seoul laufen zu sehen, doch mittlerweile ist Laufen eine der am schnellsten wachsenden Freizeitbeschäftigungen. Tatsächlich ist diese Entwicklung so rasant, dass zahlreiche Marathons Straßen sperren und damit das Stadtleben beeinträchtigen.
Das koreanische Lauf-Phänomen.
Jung Heum Cho ist ein wichtiger Teil dieser Laufrevolution. Er ist einer der Gründer des Instagram-Accounts 9oo8ellow, wo er eine große Fangemeinde gewonnen hat, indem er seine Läufe zusammen mit zwei seiner engsten Freunde dokumentiert.
„Die Laufszene in Korea ist derzeit unglaublich“, sagt er. „Jedes Wochenende finden im ganzen Land große und kleine Wettkämpfe statt, und Laufen ist zu einer wichtigen kulturellen Bewegung geworden. Der Sport arbeitet mittlerweile mit so vielen verschiedenen Branchen zusammen – Mode, Lifestyle, Cafés, Musik und sogar Ausstellungen. Er ist mittlerweile viel mehr als nur ein Sport.“
9oo8ellow steht an der Spitze der Welle modebewusster Läufer, die Seoul erobert.


Laufen durch die Stadtkulisse von Seoul.
Performance und Style.
Wenn man „Korean Running“ in Instagram eingibt, sieht man Outfits von Kopf bis Fuß, komplett schwarze Looks, grafische Oversize-T-Shirts, kunstvoll über T-Shirts gelegte Langarmshirts, Bandanas und sorgfältig ausgewählten Schmuck.
Zugegeben, wenn man nach Berlin oder Paris geht, sieht man ebenso stilvolle Gruppen, aber aus der Außenperspektive fühlt es sich in Korea anders an. In den meisten europäischen Städten stand die Leistung an erster Stelle – schnelle Zeiten, internationale Medaillen – gefolgt von einer Modewelle. In Korea scheint die Mode die Grundlage zu sein.
Für Jung Heum und seine Gruppe ist Stil extrem wichtig.
„Bei Mode geht es nicht nur darum, gut auszusehen – sie ist ein Mittel, um auszudrücken, wer ich bin, und sogar meine Einstellung für den Tag zu prägen“, erklärt er. „Das gilt auch für das Laufen. Wenn ich ein Outfit trage, in dem ich mich wohlfühle, fühlen sich meine Füße leichter an und mein Geist wird klarer. Leistung und Stil können definitiv nebeneinander existieren, und das gefällt mir.“


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Koreas Superkraft: der Underdog zu sein.
Ein Grund dafür, dass das Laufen in Korea nicht die Anerkennung findet, die es verdient, könnte sein, dass es nicht die internationalen Leistungshöhen seines Nachbarn Japan erreicht hat, der regelmäßig Athleten hervorbringt, die in der Lage sind, bei Marathon- und Halbmarathonläufen unter die Top Ten der Welt zu kommen. Aber letztendlich könnte sich das als Superkraft erweisen: In Korea trennt das Laufen die Menschen nicht nach Tempo oder Geschwindigkeit, sondern verbindet sie durch die Gemeinschaft.
Das trifft auch auf die 9ood8ellow-Crew zu.
„Anstatt schnelle Zeiten anzustreben, genießen wir die Kultur des Laufens, die in unserem Alltag verankert ist – wir gehen laufen und trinken danach einen Kaffee, entdecken gemeinsam die Stadt und dokumentieren diese Momente in unseren Inhalten.“


Menschen finden beim Laufen Gemeinschaft.
Das Leben ist besser, wenn man Laufen geht.
Seoul ist eine Stadt, die sich perfekt zum Laufen eignet. Obwohl sie eine der größten Metropolen der Welt ist, verfügt sie über eine Fülle von Grünflächen. Im Zentrum der Stadt liegt der Namsan-Park, wo sich gewundene Pfade steil zum Namsan Seoul Tower hinaufschlängeln, und am Rande der Stadt befindet sich der Bukhansan-Nationalpark. Mit seinen majestätischen Gipfeln und versteckten Tempeln fühlt man sich hier weit weg von Seoul, aber tatsächlich liegt er innerhalb der Stadtgrenzen.
Wie in jeder Weltstadt hat man zu Beginn der Rushhour das Gefühl, gegen den Strom zu schwimmen, wenn die Straßen zu einem schnell fließenden Fluss aus Pendlern werden. Aber am Morgen, wenn die Sonne die Ränder des Nachthimmels zu erweichen beginnt, bestimmt das Laufen das Stadtbild. Entlang des Ufers des Han-Flusses, dem zentralen Knotenpunkt der Laufszene von Seoul, pilgern täglich Hunderte von Läufern entlang.


Die Grünflächen von Seoul laden zum Laufen ein.


Seoul ist eine der größten Weltmetropolen.
Seouls Lebensader: der Fluss Han.
„Er verbindet fast alle Teile der Stadt mit langen, ununterbrochenen Strecken und weitläufigen Ausblicken – ein perfekter Ort für Langstreckentraining“, sagt JungHeum. „Egal, ob man im Norden oder Süden wohnt, der Fluss Han ist immer zugänglich, und diese verbindende Landschaft macht das Laufen in Seoul zu etwas ganz Besonderem.“
Es scheint, als würde auf den Straßen und Wegen der größten Stadt Koreas etwas Besonderes entstehen – eine Laufrevolution, die nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Stil, nicht auf Wettbewerb, sondern auf Gemeinschaft basiert. Wir würden wetten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis K-Running mit seiner einzigartigen Mischung aus Mode und Gemeinschaft neben K-Beauty und K-Fashion zum neuesten koreanischen Phänomen wird, das in die ganze Welt exportiert wird.
Hier findest du CEP in Seoul:


Eine Revolution im Laufsport, die auf Style und nicht auf Geschwindigkeit basiert.


UNSERE GESCHICHTE
CEP steht für hochwertige Sportausrüstung, die auf medizinischer Kompressionstechnologie basiert und speziell für Läufer:innen entwickelt wurde. Seit 2007 kombinieren wir jahrzehntelange Erfahrung aus der Medizintechnik mit innovativem Design, um Athlet:innen zu besserer Leistung, schnelleren Regenerationszeiten und weniger Verletzungen zu verhelfen. Entwickelt in Bayreuth von Expert:innen aus Wissenschaft, Technik und Sport – für alle, die beim Laufen das Beste aus sich herausholen wollen.

















